Krn Panoramagrat
28. Juli 2021

 
19 km / 1700 hm
 

 
 

Start und Ziel ist beim Trog-Brunnen am Wanderparkplatz in 750m Höhe oberhalb Drezniske Ravne.
Von dort aus geht es erst einmal 400m die Strasse zurück bis zur Einmündung eines Schotterwegs.
Auf diesem Schotterweg beginnt die Hangquerung, später tauchen dann auch Wegweiser auf.
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Beim Übergang über den Kozjak-Bach klettert man über einige Blöcke, danach führt ein guter Wanderweg zu einer Alm. Ab dort ist der Aufstieg zum Krn perfekt beschildert und markiert.
 

Der erste Teil des Anstiegs auf den Krn über dessen Westseite führt ca. 1000 hm meist durch Wald.
In 1620 m Höhe erreicht man die Südflanke, dann geht es bis zum Gipfel über den markanten Grashang.
 

Wenn der Wald sich öffnet, dann bietet sich dieser Blick auf das Soca-Tal.
 

Krn-Hütte (Gomišckovo zavetišce na Krnu) unterhalb des Gipfels.
 

Der Krn ist weithin der höchste Berg und bietet normalerweise eine grandiose Aussicht. Heute reicht sie gerade bis zum Krn-See (Krnsko jezero, Bildmitte). Dort führt der viel begangenen Weg vom Triglav vorbei.
 

Der Weg am Grat ist mit roten Dreiecken markiert. Auf die Steinmänchen ist kein Verlass, mit ihnen wurden auch Fundstellen in den Geröllfeldern gekennzeichnet.
 

Am gesamten Grat finden sich Spuren des Gebirgskrieges: Gefechtsstellungen, Laufgräben, Kavernen, Unterkünfte, Blechdosen, Stacheldraht, Granatsplitter etc.
 

 Im einstigen Schlachtfeld blühen heute wunderschöne Blumenteppiche.
 

 Neben der Gipfelstange des Srednji vrh liegt diese alte Granate. Der Gipfel ist ausgehöhlt und bot den Soldaten Deckung und Unterschlupf.
 

Blick 900 Höhenmeter hinab zu den Almen Planina Zaprikraj und Planina Zaplec.
 

Irgendwann geht es am Grat nicht mehr ohne Kletterei weiter, spätestens dann ist es Zeit auf den hier abgebildeten Saumweg zu wechseln. Von den Geländer-Seilen sind nur noch die Halterungen vorhanden (July 2021).
 

Kurzer Tunnel am Saumweg.
 

Hier braut sich ein kräftiges Gewitter zusammen, deshalb Abruch der Tour und schneller Abstieg vom Lopatnik zur Zaplec Alm.
 

Geplant war die Runde bis zum Vrata (gelbe Linie). Wegen Gewitter habe ich den Grat aber schon am Lopatnik verlassen und bin direkt zur Zaplec-Alm abgestiegen.
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 Im Spätsommer kann schon Schnee auf dem Grat liegen, dann ist es dort für Wanderer nicht mehr lustig (Das Foto ist vom Oktober 2020). In schneereichen Wintern ist der Krn aber ein beliebtes Ziel für Skitourengeher.

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